Musik im bytewerk

Aus bytewerk
Version vom 19. April 2014, 22:22 Uhr von Robotanarchy (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Oxygen-dialog-ok-apply.png

Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Keine Sorge, wir haben noch einen Haufen anderer Projekte, an denen du dich beteiligen kannst ;)

Für die Musik im bytewerk sorgt ein RaspberryPi, das wiederum an die VIP1710 einen netcat Stream sendet (Audio in Roh-Daten). Auf dem Raspberry läuft ein Music Player Daemon.

Die VIP1710 ist zurzeit analog an die Anlage angeschlossen (hier muss als Quelle "Video1" gewählt werden).

Der MPD ermöglicht es allen Anwesenden, die Playlist zu verwalten.

Inhaltsverzeichnis

Zugang zum MPD

Das RaspberryPi ist derzeit unter der IP 10.42.0.3 bzw. dem Hostnamen „music“ zu erreichen.

Man hat folgende Möglichkeiten, den MPD zu verwalten:

  • Client auf dem eigenen Rechner (bevorzugte Methode, da geringste Belastung des RaspberryPi). Auf der MPD-Projektseite gibt es eine Client-Übersicht.
  • Webinterface (interner Link): Es stehen diverse Clients zur Verfügung.
  • IRC: Einfache Steuerungsaufgaben (Start/Stop/Statusabfrage) können über PRIVMSGs an den IRC-Bot ausgeführt werden. Für weitere Infos einfach den Bot um Hilfe fragen.

Statusanzeige

Die grafische Ausgabe ist zurzeit nicht aktiviert, weil kein geeignetes Display vorhanden ist

Statusanzeige des MPD

Der aktuelle Status des MPD wird über eine Statusseite auf dem TV-Ausgang angezeigt. Hierfür wurde einfach die Startseite der Box auf den lokalen Webserver umgebogen.

Die Statusseite wird alle 10 Sekunden neu geladen (bei großen Playlists kanns auch mal ein bisschen länger dauern). Die Titelliste unter dem Fortschrittsbalken zeigt die nächsten Einträge in der Playlist.

IR-Fernbedienung

Für die Unterstützung von IR-Fernbedienungen wird LIRC verwendet. Die nötigen Kernel-Module sowie das nötige LIRC v0.8.2 werden freundlicherweise von Hans-Werner Hilse bereitgestellt. LIRC wurde allerdings für unsere VIP1710 neu kompiliert, damit es mit der chroot-Umgebung kompatibel ist.

Anlernen von Fernbedienungen

Zum Lernen einer neuen Fernbedienung wird folgender Befehl ausgeführt:

irrecord -d /dev/lirc/0 output_file

Die weitere Verwendung dieses Programms ist selbsterklärend.

Sind alle Tasten aufgezeichnet, muss die erstellte Datei "output_file" nach /etc/lircd.conf kopiert werden.

Ausführen von Befehlen auf Knopfdruck

LIRC enthält das Programm irexec, das vordefinierte Befehle ausführen kann, wenn die entsprechende Taste auf der Fernbedienung gedrückt wurde. In Kombination mit mpc (Kommandozeilen-Client für MPD) ist somit MPD vollständig per IR steuerbar.

Um eine Aktion für eine Taste zu definieren, muss /etc/lircrc wie folgt befüllt werden (ein Konfigurationsblock pro Taste):

begin
        prog = irexec
        button = left
        config = mpc prev
end
begin
        prog = irexec
        button = playpause
        config = mpc toggle
end
# ...


Letzte Änderungen

LIRC installiert und konfiguriert.


Die Highlights:

  • Statt dem antiken Debian etch wird jetzt das Build-System von Hans-Werner Hilse als chroot-Umgebung eingesetzt (Vielen Dank dafür!). In dieser wurden MPD, PHP und lighttpd mit ihren Abhängigkeiten und passender Optimierung compiliert.
  • Outdatet Ruckelfreie MP3-Wiedergabe dank vollständig optimiertem MPD und libmad.
  • NEUNEUNEU: Mehr Power, durch ARM, jetzt mit FPU.
  • Das Standard-System wird nicht mehr vollständig mitgestartet (nur noch der telnetd, halserver und ein watchdog-client, der Rest wird durch die myrc blockiert)
  • Die Swap-Datei ist nicht mehr nötig (nur noch 25MB RAM nach dem Boot belegt)
  • Der SSH-Server läuft jetzt außerhalb der chroot-Umgebung
  • MPD ist jetzt auch per IR-Fernbedienung steuerbar.

Systemverwaltung

Wenn du Änderungen am System vornehmen willst, kannst du wie folgt vorgehen:

ssh pi@music 

Dann noch Root Rechte ergattern mit:

sudo -i

Die nach /mnt gemountete chroot-Umgebung kann dann durch

/mnt/chroot.sh

betreten werden. Dabei wird automatisch eine screen-Sitzung gestartet bzw. wiederhergestellt.

Softwarepakete sollten nach /root/distfiles heruntergeladen und in /root/build gebaut werden. Die compilierten Dateien sollten nach /usr/local installiert werden.

In /etc/init.d können „Init-Skripte“ erstellt werden, die "start" und "stop" als Parameter akzeptieren. Diese werden beim Start und beim „Herunterfahren“ mit den entsprechenden Parametern aufgerufen.

Einschränkungen

  • keine einschränkungen mehr :D
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge